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Veranstaltungen in Apolda



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Mai
28
Tanzen für Senioren
28.05.2019 um 09:30 Uhr bis 11:00 Uhr
Ort: Mehrgenerationenhaus - Mehrzweckraum, Dornburger Str. 14, Apolda

Nähere Informationen unter Tel. 03644 650-300

Mai
28
Ausstellung: Peter August Böckstiegel - Ein westfälischer Expressionist
28.05.2019 um 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Ort: Kunsthaus Apolda Avantgarde, Bahnhofstraße 42, Apolda

Peter August Böckstiegel (1889 – 1951) zählt als Maler zu den herausragenden Vertretern der zweiten Generation des deutschen Expressionismus. Böckstiegel wuchs in bäuerlichen Verhältnissen in Werther bei Bielefeld auf. Nach einer Ausbildung zum Maler und Glaser besuchte er die Kunstgewerbeschule in Bielefeld. Sein Lehrer Ludwig Godewols erkannte Böckstiegels ungewöhnliches kü nstlerisches Talent und förderte ihn. Schon frü h fand Böckstiegel zu seinem eigenen Stil. Dank eines privaten Stipendiums konnte er 1913 an die Akademie der Bildenden Kü nste in Dresden wechseln. Als wegweisend erwies sich dort die Begegnung mit dem acht Jahre jü ngeren Kü nstler Conrad Felixmü ller, der sich, wie er, dem Expressionismus zuwenden sollte. Felixmü llers Schwester Hanna wurde Böckstiegels Frau. 1915 wurde Böckstiegel zum Kriegsdienst eingezogen. Seine bis 1919 entstandenen Aquarelle geben Einblick in den Alltag der Soldaten und der Landbevölkerung. Während des Krieges brachen Böckstiegels Kontakte zur Dresdner Szene nicht ab. 1917 schloss er sich mit Conrad Felixmü ller und anderen zur „Gruppe 1917“ zusammen. 1919 war er Grü ndungsmitglied der „Dresdner Sezession Gruppe 1919“, zu deren Mitgliedern auch Otto Dix zählte. Nach seiner Rü ckkehr aus dem Krieg nahm er fü r kurze Zeit an ihrer Ausstellungs- und Publikationstätigkeit teil. Mit seiner westfälischen Heimat blieb Böckstiegel eng verbunden. Die Winter pfl egte er in Dresden zu verbringen, im Sommer lebte er in Werther. Immer wieder hielt er seine Eltern und seine eigene Familie, aber auch die von harter Arbeit geprägte Landbevölkerung in seinen markanten, farbsprühenden Gemälden, Aquarellen und Holzschnitten fest.

Während der Zeit des „Dritten Reiches“ wurde Böckstiegel zwar nicht mit Ausstellungsverbot belegt, doch seine Werke galten als „entartet“, wurden beschlagnahmt oder zerstört. Die Bombardierung Dresdens im Februar 1945 vernichtete sein Atelier und einen großen Teil seines Werkes. Zusammen mit seiner Familie kehrte er in sein Elternhaus zurü ck, wo er 1951 starb. Im Jahr 2018 entstand neben dem Elternhaus das Museum Peter August Böckstiegel. Die Ausstellung, die in Kooperation mit der Peter-August-Böckstiegel-Stiftung in Werther entstand, gibt Einblick in das ausdrucksstarke Schaff en eines bodenständigen Malers, dessen Leben zwischen Westfalen und Dresden angesiedelt, dessen Oeuvre jedoch zeitlebens von großer Naturverbundenheit und expressivem
Ausdruck geprägt war. 

Mai
28
Ausstellung: Traumstädtchen - 30 Jahre Feininger-Schüler-Pleinair in Mellingen
28.05.2019 um 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Ort: GlcokenStadtMuseum, Bahnhofstr. 41, Apolda

Kinder- und Jugendliche unterwegs auf Feiningers Spuren

Wenn es noch einen Beweis braucht, dass ästhetisch-künstlerische Projekte außerhalb des Unterrichts gefragt sind wie selten zuvor – das Feininger-Schüler-Pleinair liefert ihn! In einer jährlich stattfindenden „Freiluft -Malaktion“ kommen seit 1989 jährlich etwa 300 Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 19 Jahren in das kleine thüringische Dorf Mellingen im Weimarer Land, um vor der Fülle originaler architektonischer und landschaftlicher Motive in der freien Natur zu malen, zu zeichnen, zu drucken, zu bauen und zu formen.

Sie folgen so ihrem Vorbild Lyonel Feininger, der als erstberufener „Meister der Form“ und Leiter der Druckwerkstatt am Weimarer Bauhaus seinen Schülern immer wieder die Bedeutung des Naturstudiums als Grundlage jeglicher künstlerischer Arbeit vermittelt hat. Das Studium der Natur und Feiningers „Natur-Notizen“, wie er das schnelle Erfassen seiner Motive nannte, bedeutet heute wie damals, tiefer in die Welt des Sichtbaren, des Spürbaren und Fühlbaren um uns herum einzudringen. Es geht darum, die erstarrten Bilder von der Oberfläche der Dinge aufzubrechen, Klischees zu hinterfragen und in Zeiten vielfältiger Einflüsse und Ablenkungen den Blick wieder für das Schöne und Besondere im Alltäglichen zu sensibilisieren. Ohne Leistungsdruck können die Schüler in der Natur arbeiten. Das Gestalten selbst, das kreative Lernen miteinander und die individuelle Entdeckerfreude bestimmen vor allem ihr Tun. So sind in 30 Jahren vielfältige originelle künstlerische Ergebnisse entstanden. Die Jubiläumsausstellung im präsentiert eine Auswahl dieser Arbeiten. Sie offenbaren das ungeheure schöpferische Potential der Mädchen und Jungen, welches durch kompetente und behutsame Anleitung geweckt wird.

Die Kunstaktionen in Mellingen stehen seit 1994 konzeptionell jeweils unter einem Motto, das in engem Zusammenhang zu Feininger, dem Bauhaus und der Kunst der Moderne des 20. Jahrhunderts und der zeitgenössischen Kunst steht.

Und so ist nicht erst das Bauhausjubiläum 2019 Anlass, um diese weltbedeutende Kunst- und Designschule in Weimar zu verweisen und deren Einfluss für zukünftige Entwicklungen in Kunst, Technik und Industriedesign hevorzuheben, sondern es war von Anbeginn Ziel der Vermittlung aller Pleinairs.

Mai
28
Kreativwerkstatt
28.05.2019 um 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Ort: Mehrgenerationenhaus - Kreativraum, Dornbuger Str. 14, Apolda
Mai
28
Hilfe beim Ausfüllen von Anträgen
28.05.2019 um 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Ort: Mehrgenerationenhaus - Offener Treff, Dornburger Str. 14, Apolda
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