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Stadt Apolda (Druckversion)

Veranstaltungskalender

Veranstaltungen in Apolda



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Apr
12
Beratungszeit
12.04.2019 um 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Veranstalter: Frauen- und Familienzentrum/ Kirchenkreissozialarbeit
Ort: Mehrgenerationenhaus - Frauen- und Familienzentrum, Dornburger Str. 14, Apolda

Nähere Informationen unter Tel. 03644 650-328

Apr
12
Skatrunde
12.04.2019 um 09:30 Uhr bis 11:00 Uhr
Ort: Mehrgenerationenhaus - Offener Treff, Dornburger Str. 14, Apolda
Apr
12
Baby-Sprechstunde
12.04.2019 um 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Ort: Mehrgenerationenhaus - Seminarraum 2, Dornburger Str. 14, Apolda
Apr
13
Chorkonzert mit den Hallenser Madrigalisten
13.04.2019 um 16:00 Uhr bis 17:30 Uhr
Veranstalter: Evang. - Luther. Kirchengemeinde Apolda, Dornburger Str. 4, Apolda
Ort: Lutherkirche Apolda, Melanchthonplatz
Apr
14
Ausstellung: Peter August Böckstiegel - Ein westfälischer Expressionist
14.04.2019 um 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Ort: Kunsthaus Apolda Avantgarde, Bahnhofstraße 42, Apolda

Peter August Böckstiegel (1889 – 1951) zählt als Maler zu den herausragenden Vertretern der zweiten Generation des deutschen Expressionismus. Böckstiegel wuchs in bäuerlichen Verhältnissen in Werther bei Bielefeld auf. Nach einer Ausbildung zum Maler und Glaser besuchte er die Kunstgewerbeschule in Bielefeld. Sein Lehrer Ludwig Godewols erkannte Böckstiegels ungewöhnliches kü nstlerisches Talent und förderte ihn. Schon frü h fand Böckstiegel zu seinem eigenen Stil. Dank eines privaten Stipendiums konnte er 1913 an die Akademie der Bildenden Kü nste in Dresden wechseln. Als wegweisend erwies sich dort die Begegnung mit dem acht Jahre jü ngeren Kü nstler Conrad Felixmü ller, der sich, wie er, dem Expressionismus zuwenden sollte. Felixmü llers Schwester Hanna wurde Böckstiegels Frau. 1915 wurde Böckstiegel zum Kriegsdienst eingezogen. Seine bis 1919 entstandenen Aquarelle geben Einblick in den Alltag der Soldaten und der Landbevölkerung. Während des Krieges brachen Böckstiegels Kontakte zur Dresdner Szene nicht ab. 1917 schloss er sich mit Conrad Felixmü ller und anderen zur „Gruppe 1917“ zusammen. 1919 war er Grü ndungsmitglied der „Dresdner Sezession Gruppe 1919“, zu deren Mitgliedern auch Otto Dix zählte. Nach seiner Rü ckkehr aus dem Krieg nahm er fü r kurze Zeit an ihrer Ausstellungs- und Publikationstätigkeit teil. Mit seiner westfälischen Heimat blieb Böckstiegel eng verbunden. Die Winter pfl egte er in Dresden zu verbringen, im Sommer lebte er in Werther. Immer wieder hielt er seine Eltern und seine eigene Familie, aber auch die von harter Arbeit geprägte Landbevölkerung in seinen markanten, farbsprühenden Gemälden, Aquarellen und Holzschnitten fest.

Während der Zeit des „Dritten Reiches“ wurde Böckstiegel zwar nicht mit Ausstellungsverbot belegt, doch seine Werke galten als „entartet“, wurden beschlagnahmt oder zerstört. Die Bombardierung Dresdens im Februar 1945 vernichtete sein Atelier und einen großen Teil seines Werkes. Zusammen mit seiner Familie kehrte er in sein Elternhaus zurü ck, wo er 1951 starb. Im Jahr 2018 entstand neben dem Elternhaus das Museum Peter August Böckstiegel. Die Ausstellung, die in Kooperation mit der Peter-August-Böckstiegel-Stiftung in Werther entstand, gibt Einblick in das ausdrucksstarke Schaff en eines bodenständigen Malers, dessen Leben zwischen Westfalen und Dresden angesiedelt, dessen Oeuvre jedoch zeitlebens von großer Naturverbundenheit und expressivem
Ausdruck geprägt war. 

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